Mittwoch, 8. Februar 2017

6x10 "The Girl Who Waited"

Ich habe mich entschlossen, hier hin und wieder mal einige Anmerkungen zu einzelnen Doctor-Who-Folgen festzuhalten. Und da ich gerade in der 6. Staffel bin, fange ich heute mit

6x10 "The Girl Who Waited"
      ("Warten in der Ewigkeit") 


an. 

=> Jeder, der noch nicht so weit ist, bedenke, dieser Beitrag enthält möglicherweise:






Eine der ernsten Folgen, die es bei WHO auch immer mal wieder gibt.

Der Zorn und Hass v.a. auf den Doctor, der sich bei Amy im Laufe der 36 Jahre ansammelte, die sie ja praktisch allein auf diesem Planeten verbrachte, ist verständlich. (Zumal sie am Ende ja tatsächlich vom Doctor zurückgelassen wird.) Und es war ja nicht das erste Mal, dass Amy sehr viele Jahre auf den Doctor warten musste.

Gut gefallen hat mir Rory, der zwischen der Liebe zu "seiner" und der älteren Amy schwankt und letztlich mit der ganzen Situation sichtlich überfordert ist.
Man gewinnt den Eindruck, dass er die Türe wahrscheinlich geöffnet hätte, wenn die ältere Amy ihn nicht letztendlich davon abgebracht hätte. Die Szene der beiden an der TARDIS-Tür war sehr ergreifend.

Dies ist eine der Folgen, in denen der Doctor seine dunkle Seite zeigt. Es war schon ziemlich krass, als er der herbeieilenden älteren Amy die rettende TARDIS-Tür vor der Nase zuschlägt.
Entsprechend muss sich der Doctor auch einiges an Vorwürfen von Rory anhören, denn niemand anderes als der Doctor hat Schuld an dieser gesamten Situation. Rory hat völlig recht, wenn er sagt, dass er ja vorher checken könnte, ob auf einem Planeten eine Seuche ausgebrochen ist. Des Doctors Antwort, dass dies nicht seine Art zu reisen sei, klingt da schon wie die eines trotzigen Kindes.
Und als der Doctor Rory die letzte Entscheidung über die ältere Amy lässt, antwortet er sehr richtig: "This isn't fair. You're turning me into you."
Möglicherweise ist da zwischen Rory und dem Doctor etwas zerbrochen, was nie mehr wirklich zu kitten ist.
Die Frage, ob der Doctor überhaupt jemals vorhatte, beide Amys zu retten, bleibt offen.

Gut gefallen hat mir auch das Setting, einerseits die sehr sterile Architektur, die mich wie auch die Androiden an Björks Video zu "All Is Full Of Love" erinnerten, andererseits die schöne Gartenlandschaft.
Sehr gut fand ich auch das Makeup von Amy. Ihr Gesicht wirkte wirklich wie das einer älteren Dame. Allerdings hätte man ihr auch ein paar graue Haare verpassen können. Und für eine Endfünzigerin war sie noch erstaunlich agil!

Etwas albern fand ich, dass ausgerechnet Macarena das bindende Element der beiden Amys sein soll. Sind Amy und Rory nicht eigentlich zu jung, um bei diesem "Tanz" ihren ersten Kuss gehabt zu haben?

Fazit: Eine herausragende Folge!

Samstag, 5. Juli 2014

Fußball-WM 2014 auf Google+ verfolgen

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Sonntag, 15. September 2013

Stream zu einem bestimmten Thema aus Google+ einbinden

Wie ich ja im letzten Artikel schrieb, kann man seit kurzem Google+-Beiträge in Websites einbinden. Eine Sache, über die ich mich sehr gefreut habe, denn Twitter, Youtube und Facebook hatten das ja schon länger im Programm.

Nun ist der Gerwin Sturm noch einen Schritt weitergegangen und hat eine Möglichkeit geschaffen, einen Stream, der sich auf bestimmte Suchwörter bzw. Hashtags bezieht, einzubinden:


Dienstag, 10. September 2013

Einträge aus Google+ im Blog einbinden?

Das ist jetzt nur mal ein Test-Beitrag!
Denn heute ging die Nachricht um, dass man nun auch Google+-Posts in Webseiten einbinden kann.

Siehe z.B. hier: Google erlaubt Einbinden von Google+-Postings in Webseiten

Das wollte ich doch gleich mal ausprobieren:



Klappt! :)

Dienstag, 19. März 2013

Nachtgedanken

Ich bin gerade ein wenig in Nostalgiestimmung.

Ende der 80er Jahre hatte die ARD eine schöne kleine Idee umgesetzt. 
Immer kurz vor dem Sendeschluss (ja wirklich, früher gab es sowas!) zeigte man die Sendung "Nachtgedanken", in der Show-Grandseigneur Hans-Joachim Kulenkampff uns stets noch etwas Interessantes aus seiner Kladde vorlas. 
Hans-Joachim Kulenkampff
Quelle: veengle.com
Das konnte ein Gedicht oder gar ein Chanson sein, aber auch literarische Prosatexte, Essays oder theoretische Abhandlungen. Dabei war das Ganze auch nicht auf einen bestimmten Zeitraum festgelegt, Seneca und Aristoteles fanden darin genauso Platz wie Günter Grass und Pablo Neruda. Die einzelnen Folgen dauerten i.d.R. nur so zwei bis drei Minuten.
Und um auch das beinah Private dieser Sendung zu betonen, saß Kuli dabei oft in der Strickjacke da.

Ich finde es schon schade, dass es eine derartige Sendung, die man ja nicht zwingend an einen nicht mehr existenten Sendeschluss binden mußte, heute nicht mehr gibt. Es war eine schöne Gelegenheit, kurz zum Tagesausklang nochmal innezuhalten und die Gedanken ein wenig kreisen zu lassen.
Aber in einer Zeit, in der die Kultur auch bei den Öffentlich-Rechtlichen immer mehr beschnitten wird, ist es wohl illusorisch zu glauben, dass man eine solche Tradition wieder aufleben lassen würde! :(
 
Oliver Kalkofe
Quelle: presseportal.de
Wie ich darauf nun überhaupt gekommen bin? Nun, vor einiger Zeit las ich, dass Oliver Kalkofe mit einer Sendung auf Tele 5 namens "Nichtgedanken" quasi ein Gegenstück inszenieren wird, in der dann eben nicht aus den Schriften der großen Geister unserer Menschheitsgeschichte gelesen wird, sondern stattdessen aus den Werken Bushidos und Daniela Katzenbergers.
 




Angesichts dessen bleibt mir, ganz in der Tradition eines Kulenkampffs, nur noch zu sagen:

f Gute Nacht!

P.S.: Damit man eine genauere Vorstellung von dieser Sendung bekommt, hier noch ein kleines Beispiel:

Donnerstag, 17. Januar 2013

Influenza im Anmarsch!

Wie es so aussieht, ist nun die Influenza langsam, aber sicher auf dem Weg zu uns.
Über google.org kann man sich sehr schön den Verlauf der Grippewelle anzeigen lassen, man kann sie sogar auf ein bestimmtes Bundesland beschränken.



 
Interessanter Hintergrund dabei: die Zahlen leitet Google aus den Suchanfragen zu Begriffen her, die im unmittelbaren Zusammenhang mit der Grippe stehen.

Danke an die Pharmama für diesen Tipp. Kannte ich bisher noch nicht! :)

Sonntag, 9. Dezember 2012

Der Weihnachtsmann wurde von Coca Cola erfunden!!!

Schon oft habe ich diese Behauptung gehört oder gelesen. Aber ist sie auch wahr? Kann sie überhaupt stimmen?
Dies will ich mit diesem Artikel hier ein wenig diskutieren.

Ursprünge des Weihnachtsmanns und ähnliche Figuren


Um seine Ursprünge zu erkennen, müssen wir uns erstmal vergegenwärtigen, was den Weihnachtsmann überhaupt ausmacht: Er ist zur Winterzeit unterwegs von Haus zu Haus, beschenkt oder bestraft dabei.

Francesco Guardi (1712–1793):
Segnender Hl. Nicolaus (Public Domain)

Da fällt einem natürlich als Erstes der Nikolaus ein.

Die Figur des Nikolaus geht auf den Bischof Nikolaus von Myra aus dem 4. Jahrhundert zurück. Von ihm gibt es mehrere Anekdoten, in denen er Personen in der Nacht beschenkt und ihnen etwas in die Schuhe legt. Außerdem gilt er als Schutzpatron der Kinder. Das alles macht ihn zum perfekten Gabenbringer!

Dargestellt wird er stets mit Bischofsgewand, Mitra und Bischofsstab. Erst in heutiger Zeit kommt es durch die Dominanz des Weihnachtsmanns bei ihm auch zu "Verwechslungen", also zu einem Nikolaus mit Weihnachtsmann-Outfit. Wobei das unter Umständen auch eher mit der fortschreitenden Säkularisierung der Gesellschaft zusammenhängen könnte, die zwar nicht auf den Nikolaus verzichten möchte, mit einem Bischofsgewand jedoch nur noch wenig anzufangen weiß!